Herbstprojekte 2016
Katherine Evans
Leonie Graf
Janne Gregor
I Jung Lim
Yuko Matsujama
Carina Otte
Romy Schwarzer
20. Oktober - 29. Oktober 2016
Do 20.10.16 19:00 Uhr
Fr 21.10.16 19:00 Uhr
Di 25.10.16 19:00 Uhr
Mi 26.10.16 19:00 Uhr
Sa 29.10.16 19:00 Uhr
2 weitere Termine
Uferstudios 12 + 14

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Termine
20. Oktober 2016, 19:00 Uhr
21. Oktober 2016, 19:00 Uhr
25. Oktober 2016, 19:00 Uhr
26. Oktober 2016, 19:00 Uhr
29. Oktober 2016, 19:00 Uhr
Beschreibung

 

20. + 21.10.2016, 19 Uhr Leonie Graf + Janne Gregor + I Jung Lim
25.&26.10.2016, 19 Uhr Katherine Evans + Yuko Matsujama
29.10.2016, 19 Uhr Carina Otte + Romy Schwarzer

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20. + 21.10.2016, 19 Uhr

Leonie Graf: Dimensionsbetrachtung. | Janne Gregor: Die unendliche Fahrt | I Jung Lim: Der Raum: wo es weder Tag noch Nacht gibt

 

Dimensionsbetrachtung.

Eine choreographische Größenverschiebung
mit: Simone Detig, Tashina Mende, N.N., N.N.
Musik/ Komposition: Tobias Vethake
Szenografie: Nicole Frei
Lichtdesign: Christoph Bovermann
Choreographie: Leonie Graf

 

In unterirdischen Magmakammern wird Grundwasser bis weit über den Siedepunkt erhitzt. Das Wasser presst sich explosionsartig als Fontäne durch poröse Erdschichten in die Höhe.  - Was passiert, wenn sich vier Performer_innen bewegen und mit ihren Körpern versuchen, dem Raum eine neue Dimension zu verleihen?

 

Die unendliche Fahrt

Choreographie: Janne Gregor
Von und mit: Lina Gómez, Jallow Mamudou
Sounds: Emilio Gordoa
Kostüme: Kim Scharnitzky
Dramaturgische Beratung: Maja Zimmermann
Lichtdesign: Ľudovit Kovács
Bühne: Janne Gregor
Fotodokumentation: Martina Thalhofer
Videodokumentation: Katelyn Styles

 

Sie sehen sich nicht -

Sie gucken in dieselbe Richtung.

Sie schleichen ums Haus herum, hauchen ans Fenster und schaffen sich einen Platz auf Deiner Netzhaut.

Sie suchen einen Weg.

Und verharren oft.

 

Der Raum: wo es weder Tag noch Nacht gibt

Choreographie: I Jung Lim
DarstellerInnen und Mitkreierende: Parwanhe Frei, Simone Gisela Weder, Florence Freitag, Julia Turbahn,
Assistentin: Camille Jamelen

 

Der Körper ist sichbar, sehr sichtbar. “Wie sieht er aus?” fragt nach seinem visuellen Er-scheinen und zugleich erzeugt diese Frage eine Art von Existenz. Der Limbus ist unklare Existenz im unklaren Raum und fungiert als Zwischenraum. Hier halten sich diejenigen auf, die weder große Schuld tragen noch besondere Wohltaten erbracht haben. Wie können sich diese menschlichen Körper in diesem Raum formen und wie sieht es aus?

25.&26.10.2016, 19 Uhr

Katherine Evans: In der Stube mit dem offenen Fenster | Yuko Matsujama: wʌn / tuː / fɔːr

 

In der Stube mit dem offenen Fenster

Choreographie: Kai Evans 
Von und mit: Yara-Li Mennel, Naïma Ferré, Lilly Pohlmann
Vocal Coach: Robert Liethoff 
Bühnenbild: Carolina Duarte 
Künstlerische Beratung und Textarbeit: Nadav Anin

 

In der Stube mit dem offenen Fenster sitzen viele Menschen, so viele wie es Stuben gibt. Durchs Fenster werfen sie mit ihrem Blick einen Rahmen auf die Welt.  
In dem Rahmen ist Platz für Familienessen mit gewetzten Messern, oder eine ferne geschei-terte Liebe, die es sich in mancher Herzkammer gemütlich machte und von dort aus das Blut vorantreibt. 
In dem Tanzstück In der Stube mit dem offenen Fenster wird Nähe und Distanz gleicherma-ßen Platz eingeräumt, so dass die allgegenwärtige Dissonanz zwischen körperlicher und emotionaler Befindlichkeit an die Oberfläche tritt.

 

wʌn / tuː / fɔːr

Von und mit: Ayako Toyama, Juan Felipe Amaya, N.N.
Musik: Taylor Savvy 
Dramaturgie: Juan Felipe Amaya
Idee, Choreographie und Musik: Yuko Matsuyama

 

1.2.3.4 sind nur wenige der unendlich vielen Zahlen, mit denen sich verschiedene Rhythmen zählen lassen. Diese vier Zahlen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Performance, sie lassen Raum für Interpretationen. Indem Tänzer und Musiker das rhythmische Zählen hören, werden bei ihnen Assoziationen und entsprechende Empfindungen geweckt.
Dank an das Kostümkollektiv e.V. für die Unterstützung des Kostümbilds durch den Fundus
29.10.2016, 19 Uhr

Carina Otte: Firn. Ein choreographischer Diskurs der Illusionen | Romy Schwarzer: As silence comes

 

Firn. Ein choreographischer Diskurs der Illusionen

Idee/ Konzept/ Choreographie: Carina Otte
Tanz/ Ko-Choreographie: Justiina Arjanmaa, Selma Hopsu, Petra Kauppila, Roosa Kää-riäinen, Eveliina Lehtiniemi, Petronella Lehtiniemi, Kirsi Määttälä, Suvi Palonen, Rianna Rintamäki, Wilma Seppälä, Maiju Tiuraniemi, Suvi Tuominen
Musik/Komposition: Natalia Bustamante                                    

 

Sie schmilzt. Sie rumort. Sie kann uns vernichten. Sie braucht Firn. 
Menschen in einer Welt, in der Firn in seiner Komplexität und Gebrechlichkeit Inbegriff für Richtungen wird und Abhängigkeiten erfahrbar werden. Oder enteisen bereits erneut die Blaualgen und in Koexistenz von Stromatolithen entsteht neues Leben?
Physische Regungen und Ausbrüche in einem Raum mit Zoomobjektiv.

 

As silence comes

Choreographie: Romy Schwarzer
Tanz: Suvi Tuominen, Essi Koivula, Wilma Seppälä, Maiju Tiuraniemi, Selma
Hopsu
Musik/Komposition: Ilmari Tiitinen

 

Unsicheres Glück, versteckte Kreaturen, verbundene Schicksale, nicht
fassbare Gewalten. Ist das Leben nicht nur ein verrückter Traum? Nur eine
Illusion von der Welt vor der Welt?
As silence comes ist eine choreographische Untersuchung der Verknüpfung von Mensch und Natur. Eine Erzählung von fremden Wesen, die Glück und Hoffnung, wie auch
Leid und Trauer bringen.
Die Arbeiten von Romy Schwarzer und Carina Otte sind in Kooperation mit dem Studiengang Tanz des North Karelia College Outokumpu/ Finnland entstanden.

 

Weitere Infos (und ggf. Reservierungen)

Keine Reservierung möglich. Abendkasse ab 18:15 Uhr

 

Fotos / Photos

1. FIRN © CarinaOtte

2. Die unendliche Fahrt © Janne Gregor

 

Ticketpreis
Eintritt frei / free admission

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360 ° - Moonsuk Choi, Yamila Khodr 
16. + 17.11.19, 19:00 Uhr, Uferstudio 1
neworks: „THE WAKE“ - Xenia Taniko
16. + 17.11.19, 20:30 Uhr, Uferstudio 7
FERMENT: MUTTERKORN - apparatus
20.11. - 18.12.2019, Heizhaus
WIR SIND VIELE – JEDE*R EINZELNE VON UNS!
Die Uferstudios unterstützen die Berliner Erklärung der Vielen für eine offene Gesellschaft!