A Matter Of One's Own
Roni Katz
28. November - 02. Dezember 2018
Mi 28.11.18 20:30 Uhr
Fr 30.11.18 20:30 Uhr
Sa 01.12.18 20:30 Uhr
So 02.12.18 20:30 Uhr
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Uferstudio 1

a matter of ones own Foto Bea Rodrigues und Xenia Taniko 1
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Termine
28. November 2018, 20:30 Uhr
30. November 2018, 20:30 Uhr
01. Dezember 2018, 20:30 Uhr
02. Dezember 2018, 20:30 Uhr
Beschreibung

Die drei Tänzerinnen Roni Katz (Israel), Manon Parent (Frankreich) und Lisa Densem (Neuseeland) setzen sich in dieser Gemeinschaftsarbeit kritisch mit diversen Choreografien auseinander, die für ihre eigenen Tanz-Biografien prägend waren. Die personalisierte Neuformulierung der teils auch kanonischen Werke eröffnet den drei Tänzerinnen die Möglichkeit auf der Bühne eigene Akzente zu setzen, um sich die bestehenden Arbeiten anzueignen. „A Matter of One´s Own“ stellt dabei ganz bewusst persönliche Zugänge und Eigenarten der Tänzerinnen in den Vordergrund. So hinterfragt die feministische Performance die Bedeutung von Autorenschaft und Hierarchie in der Erarbeitung von Choreografien ebenso wie in gängigen Praktiken der Tanzausbildung, deren Ziel es ist, einem zu erreichenden Ideal möglichst perfekt nachzueifern.

Wie steht es um Hierarchie und Autorität in der Beziehung zwischen Choreograf und Tänzer?

Teils bekannte Bewegungen, physische oder verbale Zitate, Verweise auf Objekte und Klänge aus den Originalarbeiten treffen in der Performance aufeinander und werden von den drei Tänzerinnen mit Spuren des Eigenen durchsetzt. Das Ergebnis sind neue Werke, die auf ein Original zurückblicken, das im Verlauf des Aneignungsprozesses in zahlreichen Wiederholungen nuanciert und abgewandelt wird.

Für die drei Tänzerinnen Roni Katz, Manon Parent und Lisa Densem ist die Aneignung dieser Choreografien auch eine Reaktion auf Momente, die sie als Tänzerinnen als übergriffig, erniedrigend oder einschüchternd erlebt haben. In Zeiten der #MeToo Debatte, die längst auch die Bühnen mit ihren tradierten Produktionsweisen erreicht hat, versteht sich „A Matter of One´s Own“ somit auch als feministischer Beitrag auf der Suche nach einer neuen, gleichberechtigten Form der Zusammenarbeit – und nicht zuletzt als Aufruf die Machtstrukturen auch im Tanz zu verändern.

Besetzung

Konzept, Choreografie, Tanz: Roni Katz Co-Choreografie, Tanz, Sound: Manon Parent Co-Choreografie, Tanz: Lisa Densem Dramaturgie: Maya Weinberg Bühne und Kostüme: Xenia Taniko  Lichtdesign: Annegret Schalke Produktionsleitung: Annett Hardegen.

 

Eine Produktion von Roni Katz, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Weitere Infos (und ggf. Reservierungen)
Ticketpreis
13 € / erm. 8 € / Studierende: 6 €

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