21.00 Uhr Uferstudio 14
Decomposition #2 ist eine Hybridperformance in der sich die Universen von Performance, Video und Musik verflechten.
Das Leitthema ist das poetische, transgressive und marginale Universum von Jean Genet, vor allem Notre-Dame de Fleur und Journal eines Diebes, kombiniert mit Analysen von Jean-Paul-Sartre (Saint Genet - Comedien et Martyr) über das Verbotene, die Provokation, Einsamkeit und Asoziabilität, Perversion und 'Heiligkeit'.
Am Anfang war Genet und es war eine Suche in abfallender Richtung, aber auch ein Versuch Erhöhung, Aufstieg zu finden. … es war verzehren und völlig aufgezehrt zu werden, zu platzen und zu verschwinden in diesem Zuviel ... Das könnte poetisch schön sein, schmerzhaft, aber ein Weg zu einer Leere, die ein Schweben erlaubt.... Aber es scheiterte ... Mit all meiner Trauer habe ich den Mut verpasst, mich in die Luft zu sprengen, den Boden zu erreichen und dann den Rückprall zu nutzen, .. ohne auf den Rückprall zu warten, ohne überhaupt zu wissen, ob es einen Rückprall geben wird ... und mit ihm, ohne Vorsatz oder Hoffnung, es zulassen, dass mir Flügel wachsen und sie annehmen... aber ich denke, ich habe wohl die Disziplin und den Mut vermissen lassen, die mir dieses Fallen ermöglicht hätten.
Helena Botto, November 2009
[Decomposition #2 is eine überarbeitete Version von Dekomposition, einer Kreation, die im Nov 2009 zur Premiere kam.]
Idee, Künstlerische Leitung/Dramaturgie, Video und Raumkonzept, Performance: Helena Botto Originalmusik und Sonoplastik: João Figueiredo Standbilder, Schnitt und Mix: Cláudio Oliveira Lichtdesign: Pedro Fonseca Co-creators: Cláudio Oliveira, Helena Botto, João Figueiredo, Pedro Fonseca
Performer im Video: David Q, Helena Botto, Ludger Lamers Brainstorming: André de Brito Correia Mitarbeit: Ludger Lamers Fotos: Susana Neves Kostümbild: Maria Adelaide
A Projecto Transparências – criação de objectos performativos – associação production in co-production with Teatro Aveirense
Dank an: António Costa Valente, António Reis, Emanuel Pina, Jorge Fardilha, Rui Raposo (and all the technical team of Teatro Aveirense), Maria Odete Reis, O Manequim – tecidos exclusivos and a special thanks to a André de Brito Correia.
Unterstützung: Teatro Aveirense & Instituto Português da Juventude, Performas – Estúdio de Artes Performativas Contemporâneas



