Documentation Art Performance: Conflict or Complement?
Uferstudio 14

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Termine
Fr 16.10.15 16:00 Uhr
Sa 17.10.15 10:30 Uhr
Beschreibung

Das Projekt "Capturing Dance - Tanzdokumentation als künstlerische Praxis" richtet erstmals einen künstlerischen und damit neuen Fokus auf den Umgang mit Tanzdokumentation und versucht ihn mit einer jüngeren Künstlergeneration exemplarisch in Berlin und Köln umzusetzen. Ein Symposium (16.- 17.10.2015), ein Labor (Anfang 2016) und eine Ausstellung (Juni 2016) bieten hierfür den Rahmen, in dem Student_innen des Hochschulübergreifendem Zentrums für Tanz Berlin (HZT) und der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) sowie professionelle Kolleg_innen die Wechselbeziehung zwischen Choreografie, Performance und Dokumentation beleuchten können. 

 

„Capturing Dance“ beleuchtet die produktive Wechselbeziehung zwischen Choreografie / Performance und Dokumentation. Meist stehen sich dabei ontologische Authentizitätsansprüche und pragmatische Erfordernisse gegenüber; das Symposium nimmt stattdessen den künstlerischen Status von Performance und Dokumentation in den Blick.

Aus einer solchen Perspektive müssen Eigenschaften, die dem Dokument oftmals zugeschrieben werden – etwa „nachgeordnet“, „reduktiv“ oder „willkürlich“ – neu bewertet werden. Geht man davon aus, dass Choreografie und Dokumentation jeweils Artefakte mit ganz eigenen auktorialen und medienspezifischen Merkmalen herstellen, so wäre die Frage, welcher Strategien es bedarf, um ein nicht-hierarchisches Verhältnis zu ermöglichen – ein Verhältnis, das den vermeintlichen Gegensatz zu überwinden erlaubt. Hier sind besonders auch Verfahren aus der Bildenden Kunst aufschlussreich, wo etwa Ausstellungen zu performativen Themen Dokument und Aufführung komplementär behandeln.

Das Symposium lädt Kurator_innen, Künstler_innen und Wissenschaftler_innen ein, um produktive Beziehungen von „Ereignis“ und Spur, zwischen Authentizität und Historizität, Kreation und Dissemination zu untersuchen. 

Besetzung

Teilnehmer_innen: Philip Auslander (Atlanta), Barbara Clausen (Montréal), Phil Collins (Köln), Susanne Foellmer (Berlin), Barbara Formis (Paris), Sigrid Gareis (Berlin), Babette Mangolte (San Diego), Boyan Manchev (Berlin, Sofia), Eric P. Morrill (San Francisco); Moderation: Franz Anton Cramer (Berlin) 

 

 

Ein TANZFONDS ERBE Projekt von Tanzfabrik Berlin, Hochschulübergreifendem Zentrum Tanz Berlin (HZT), Kunsthochschule für Medien Köln (KHM ) und dem DFG-Projekt „Verzeichnungen“; in Kooperation mit der Galerie Ebensperger Berlin, dem Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin, dem DFG- Forschungsprojekt "ÜberReste“. Gefördert von TANZFONDS ERBE – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes - und der Schering Stiftung

 

Weitere Infos (und ggf. Reservierungen)

Die Arbeitssprache ist Englisch. Der Eintritt ist frei. 

Ticketpreis
Eintritt frei

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