NAH DRAN extended: body, text!
Käthe Kopf
Tabea Xenia Magyar
Gerhild Steinbuch
Uferstudio 7

Tabea Magyar c Tabea Magyar NAH DRAN extended body text ada Sept 2018 web
Termine
Sa 15.09.18 20:30 Uhr
So 16.09.18 20:30 Uhr
Beschreibung

Die Reihe NAH DRAN präsentiert in regelmäßiger Folge neue oder weiterentwickelte kurze Stücke junger Tänzer und Choreografen, wobei die Grenzen zu Körper-, Sprech- und Musiktheater sowie Performance offen sind. Sie bietet Tänzern und Choreografen eine Plattform, um ihre Stücke (möglicherweise erstmals) in einem abendfüllenden Rahmen dem Berliner Publikum zu zeigen.
NAH DRAN extended heißt, dass die Arbeiten unter einem speziellen kuratorischen Aspekt ausgewählt wurden.

Diese Ausgabe wurde von Käthe Kopf kuratiert, und diesmal sind es Worte, die im ada Studio Raum nehmen. Dass Text auch Körper ist, wird spürbar augenscheinlich werden, und dass Bewegung Sprache hat. „NAH DRAN extended: body, text!” versammelt drei künstlerische Positionen, die den Schnittstellenbereich von Choreografie und Literatur eröffnen. Und wir dürfen uns freuen! Auf Schreibweisen von Käthe Kopf, Tabea Xenia Magyar und Gerhild Steinbuch. Zusammen verhandeln sie ein Schreiben, das sich Text in performativer Hinsicht anvertraut und eine „tänzerische Imagination” am Werk sein lässt (Alex Hennig in Tanzraumberlin Sept/Okt 2017).
Katharina Greimel aka Käthe Kopf war im März 2015 mit ihrer Performance-Lesung „komm kopflos” im ada Studio zu Gast und zeigte im Oktober 2016 im Rahmen von „NAH DRAN extended: Tanzstipendiaten” ihr Solo „(worum) es geht”. Bei dieser Ausgabe von „NAH DRAN extended” ist sie sowohl als Performerin vertreten als auch – zum ersten Mal – kuratorisch tätig.

Käthe Kopf: Pink Souls ODER Draußen bei den Innereien
Körper und Seele. Klingt irgendwie abgedroschen. Ist es auch. Und das Vorhaben, die Seele aufzuspüren, hört sich größenwahnsinnig an. Größenwahn finde ich aber ehrlich gesagt passend. Vor allem dann, wenn wir es wirklich wissen wollen. Was? Wie viel Ego die Welt aushält. Wie viel Ego die Seele braucht. Und wie viel Seele das Ego. Ob wir da einsparen können und Potenzial umlagern ... wenn selbst bei laufender Dunstabzugshaube Gehauchtes nicht entrinnt. Wir müssen auf jeden Fall herausfinden, was uns verbindet. Und - ob wir einander noch ans Herz wachsen wollen. Komm Liebes, lass uns Nähe suchen draußen bei den Innereien.

Tabea Xenia Magyar: Beautifulildogz
Was passiert, wenn Cloudrap auf Lyrik trifft? – „Beautifulildogz“ verarbeitet Soundfiles, Live-Sprechen, Somatik und Singen zu einem Sprachtanz, einer verkörperten fluiden Poetik, die sich Genre und Gender entzieht. Es ist ein Solo mit vielen Beteiligten. Ein Schlaflied singt man für ein Kind, man singt es zu ihm – und nicht, um sein musikalisches Können zu beweisen. Genauso – trotz seiner Starallüren – wird „Beautifulildogz“ für dich performt. Du könntest gerade irgendwo sein, aber du bist hier, bei mir.

Gerhild Steinbuch: Final Queens

Gerhild Steinbuch beschäftigt sich in ihrem Text mit Mutant*innen und Mutationen. Welchen Körper erzählt die Geschichte und welche Geschichte wird hier überschrieben? Ist das, was aus dem Körper birst, wirklich das Fremde, oder beginnt endlich was Neues? Ja, das wäre schön.

Besetzung

Das ada wird im Rahmen der zweijährigen Spielstättenförderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Weitere Infos (und ggf. Reservierungen)

Ticketreservierung unter 030-21 800 507 und per E-Mail an: ada-berlin@gmx.de

Ticketpreis
8-13 €

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Blind Spot staring down the Void - Etienne Guilloteau
29.09.18, 18:00 Uhr, Uferstudio 14
neworks: "AKT II" - Irina Demina
29. + 30.09.18, 20:30 Uhr, Uferstudio 7
Ambulo ergo sum - Ich laufe, also bin ich - LaborGras 
04. - 06.10.18, 19:00 Uhr + 07.10.18, 18:00 Uhr, Uferstudio 14

D.R.A.G. - Dingus. Realities. Android-Animal. Group - WILHELM GROENER 
17. - 20.10.18, 20:30 Uhr, Uferstudio 12 & 14