Life and Death of a Melody
Christina Ciupke
Boris Hauf
Uferstudio 14

ChristinaCiupke2 Diego Agullouqu
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Termine
Fr 22.02.19 20:30 Uhr
Sa 23.02.19 20:30 Uhr
So 24.02.19 20:30 Uhr
Beschreibung

In der dritten Zusammenarbeit von Christina Ciupke und Boris Hauf erforschen die beiden Künstler*innen erneut die faszinierende Verbindung von Bewegung und Sound. Den Auffüh-rungsort betrachten sie als einen vibrierenden, dreidimensionalen Soundkörper. In der anfangs mikroskopischen Klang- und Bewegungssprache entfaltet sich das Stück – unterstützt durch das Lichtdesign von Emma Juliard - zu einer komplexen Skulptur, die in den Raum wirkt und die Zuschauer*innen und Zuhörer*innen auf unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen mit Nä-he und Distanz konfrontiert. Christina Ciupke interessiert sich in ihrer Bewegungsrecherche zunächst für Details, wie z.B. die kleine Verschiebung eines Gelenkes, die eine unwillkürliche Kettenreaktion und Anpassung anderer Körperteile und Glieder nach sich zieht. Zweidimensionale Bilder, Bewegungsskizzen und Wiederholungen entwickeln sich - vom Sound unterstützt - zu immer räumlicheren und dynamischeren Strukturen. Auf der Klangebene lösen sich mikroskopische Loops und langgezogene, verschachtelte Phrasen ab. Boris Hauf setzt den Sound komplementär zur Bewegung ein. Während sich die Vibration des Sounds steigert und intensiviert, verlangsamt und vertieft sich die Bewegung in einer kontinuierlichen Gegenbalance zur Schwerkraft. Der Schwung eines Armes wird im Moment indem er sich der Schwerkraft überlässt eingefangen und entschleunigt. Christina Ciupke und Boris Hauf beobachten in dieser Arbeit vor allem die Deformation von Wiederholungen und Loops nachdem sie sich visuell und auditiv etabliert haben.

 

Besetzung

Performance, Musik: Christina Ciupke, Boris Hauf | Licht, Bühne: Emma Juliard | Produktionsdramaturgie/PR: Barbara Greiner

 

Eine Produktion von Christina Ciupke.
Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten im Rahmen der Basisförderung 2016. Die Wiederaufnahme wird finanziert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Ticketpreis
15€ / ermäßigt 10€

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