NAH DRAN extended: Toolbox
Uferstudio 7

WEB FOTO The Lacemaker by Evgenia Chetvertkov 1 quadrat
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Termine
Sa 27.04.19 20:30 Uhr
So 28.04.19 20:30 Uhr
Beschreibung

Fergus Johnson & Eva Priečková: waiting for a magic Evgus to happen
Vielleicht ein Duett. Oder eine Landschaft aus zwei sich verdrehenden Körpern; Flüsse an der Mündung. Oder doch nur eine Berührung, ein Blick, ein fremder Klang, der Geruch deiner Achselhöhle. Wir finden uns hier wieder und folgen einander durch das Beziehungschaos und tauchen ein in die Magie.
„waiting for a magic Evgus to happen“ ist eine fortlaufende Tanz-Kollaboration von Eva Priečková und Fergus Johnson. Beide Künstler arbeiten hauptsächlich mit Bewegung, Tanz und Körper und haben sich während ihrer Teilnahme am SMASH-Programm in Berlin kennengelernt. Eva ist Slowakin und zu jeder Zeit von einer Wolke von Libellen umgeben, während Fergus ein irisches Wiesel ist.

Aabshaar Wakhloo: This evening's dance
Ein Vogel auf meinen Fingerspitzen, du siehst den Vogel, er fliegt
Voller Wunder und Glückseligkeit.
Ein Vogel, du siehst den Vogel, er fliegt
Voller Wunder und Glückseligkeit.

Meine Fingerspitzen sind ein Vogel, der fliegt
Voller Wunder und Glückseligkeit
Meine Fingerspitzen, siehst du, sie fliegen.
Voller Wunder und Glückseligkeit
Du fliegst.

Symbolische Gesten, die mit klaren Bedeutungen gefüllt sind, werden dekonstruiert, so dass neue Erzählungen zutage treten können und Sinnstiftung zu einer kollektiven Aktion werden kann, die uns in ein anderes Land voller Wunder und Glückseligkeit führt.

PS: Das Sanskrit-Handbuch zur darstellenden Kunst, Natyashastra, dient als Leitfaden für die meisten traditionellen (klassischen) indischen Künste. Es besteht aus Texten zu Körperbewegungen, Gesten, dramatischen Kompositionen, Inszenierungen, Kostümen usw.

Andrew Champlin: The Lacemaker („Der Spitzenklöppler“)
Diese work-in-progress-Performance untersucht, wie wir ausgebildete Tänzer in Bezug auf Mythologien hierarchischer Umgebungen, standardisierte Ästhetiken und Ambitionen betrachten. Ein Transitdepot betretend, ein verwandeltes Tanzstudio, ein verwandeltes Theater, trifft das Publikum auf einen Tänzer, der von den Intrigen des Balletts und den Versprechungen seiner Techniken, die sich erst noch zeigen müssen, verfolgt wird.

 

Die Reihe „NAH DRAN“ präsentiert in regelmäßiger Folge neue oder weiterentwickelte kurze Stücke junger Tänzer und Choreografen, wobei die Grenzen zu Körper-, Sprech- und Musiktheater sowie Performance offen sind. Sie bietet Tänzer*innen und Choreograf*innen eine Plattform, um ihre Stücke (möglicherweise erstmals) in einem abendfüllenden Rahmen dem Berliner Publikum zu zeigen.
„NAH DRAN extended“ heißt, dass die Arbeiten unter einem speziellen kuratorischen Aspekt ausgewählt wurden. Diese Ausgabe wurde von Lee Méir kuratiert, und sie thematisiert die (Tanz-)Toolbox.
In einer Toolbox können Werkzeuge aufbewahrt und organisiert werden, die für ein bestimmtes Handwerk benötigt werden.
Der Inhalt der Toolbox kann je nach Handwerk variieren.
Was ist in der Toolbox einer Tänzer*in / Choreograf*in?
Manchmal scheint diese Toolbox mit zu vielen Dingen gefüllt zu sein (Techniken, die wir gelernt und praktiziert haben? Physische Erinnerungen?), und wir können nicht mehr sehen, was drin ist, und manchmal ist sie völlig leer. Manchmal müssen wir unsere Toolbox neu anordnen und manchmal neu erfinden.
Die zu dieser Ausgabe von „NAH DRAN extended“ eingeladenen Choreograf*innen beschäftigen sich jeweils mit ihrer eigenen Tanz-Toolbox als Ausgangspunkt für ihre Choreografie.
Lee Méir kuratiert seit 2017 zwei Ausgaben pro Jahr von „NAH DRAN extended“ im ada Studio.

Weitere Infos (und ggf. Reservierungen)

Reservierung: ada-berlin@gmx.de

Ticketpreis
8,00 - 13,00€, 5,00€ mit Tanzcard

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18.04.19, 19:00 Uhr, Uferstudio 5
NAH DRAN extended: Toolbox
27. + 28.04.19, 20:30 Uhr, Uferstudio 7
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30.04.19, 18:00 Uhr, Uferstudio 2
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