Alumni.Tanz.Berlin / Programm 2
Uferstudio 7

WEB the horror woman 4 Saverio Tonoli quadrat
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Termine
Sa 25.05.19 20:30 Uhr
So 26.05.19 20:30 Uhr
Beschreibung

Jara Serrano: Ghost Insect

Ihre Anwesenheit weckt Abwesenheit!
Willkommen zu 15 Minuten Bühnen-Panik und Abwehrmechanismen! Beobachten Sie ein Geister-Insekt, das versucht, unerwünschte Aufmerksamkeit von räuberischen Zuschauer*innen wie Ihnen zu vermeiden. Es hat sich in seine Umgebung eingepasst und tut so, als wäre es nicht da.

Christina Wüstenhagen arbeitet als freischaffende Tänzerin, Choreografin und Tanzvermittlerin in Berlin. Sie initiiert und leitet Tanz- und Kulturprojekte in Kooperation mit Theatern, Museen und Schulen (KW Institute for Contemporary Art; Lab.Bode; Kulturagenten für kreative Schulen). Als Teammitglied der TanzTangente realisiert sie zeitgenössische Tanzproduktionen, Festivals und Community-Dance-Projekte. Ausgehend von ihrem Interesse an Tanz, Medien und dem Erforschen interaktiver Aufführungsformate kreiert sie gemeinsam mit den Künstler*innennetzwerken SuB Kultur e.V und Dreitausend e.V interdisziplinäre künstlerische Arbeiten.
Pelle Ask studierte 1997-2000 an der École Marcel Marceau in Paris. Seitdem inszeniert er seine eigenen Produktionen. Neben seiner Tätigkeit als Pantomime, Schauspieler, Puppenspieler und Tänzer arbeitete er in verschiedenen Bühnenkunstgruppen. Am bekanntesten ist er für seine Arbeit mit Sirkus Vampyr, Les Elephants Roses, Kattas Figurteaterensemble, De Utvalgte und Vinge / Müller. In den letzten Jahren war Pelle hauptsächlich als Choreograf, Regieassistent oder Dramaturg tätig, insbesondere bei Vegard Vinge, Petter Width Kristiansen, Det Folldalske Teater und den Wild Chihuahuas.
Jara Serrano studierte zeitgenössischen Tanz an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Ihren Master in Choreografie absolvierte sie am HZT in Berlin. Als Tänzerin arbeitete sie mit Choreograf*innen wie William Forsythe, Pierre Droulers, Colette Sadler und Nadja Raszewski. Sie ist als Tanzpädagogin an verschiedenen Orten in Berlin tätig und entwickelt seit 2015 ihre eigenen choreografischen Projekte. Zurzeit arbeitet sie als Choreografin und Tänzerin in der Performance-Gruppe Wild Chihuahuas.

 

Helen Burghardt, Zoe Goldstein & Noga Abramovitch: The Horror Woman
In einem dunklen Kinosaal sitzen, zusammengekauert, Gliedmaßen verknotet, Hände vor Gesichtern; drei Freundinnen fragen sich, wie es kommen kann, dass sie einen weiteren Horrorfilm zusammen sehen. Es ist dieser feine Grat zwischen Angst und Genuss. Diese leibhafte Erfahrung wirft allerdings Fragen auf: Was ist mit Frauen in Horrorfilmen los? Meist sind sie die aufgehübschten, hilflosen Opfer und Sirenen mit dunklen Mächten. Wer erschuf sie und durch wessen Augen sehen wir ihnen zu? Was und wie verbinden wir uns mit diesen weiblichen „Archetypen“, die über den Bildschirm bluten? Ein unheimliches, unerwartetes Abenteuer beginnt…

Zoe Goldsteins Körperarbeit basiert auf ihrem Interesse an der medizinischen Anthropologie. Sie absolvierte das Dance Intensive Programm 2017/18 in der Tanzfabrik Berlin. Als Tänzerin und Performerin erforscht sie verschiedene Formen des körperlichen Ausdrucks unter Einfluss von Butoh, Body Weather, zeitgenössischem Tanz, Improvisation und Bewegungstheater. Sie kreiert eigene Arbeiten, performt für andere Choreograf*innen, u.a. SIGNA (DK), Vegard Vinge-Ida Müller (NO-DE) und Yuko Kaseki (JP-DE), immer mit dem Anspruch, sich die Leidenschaft einer Amateurin zu bewahren.
Noga Abramovitch kommt aus Israel, ist Tänzerin und Choreografin. Sie lebt derzeit in Berlin, wo sie das Dance Intensive Programm der Tanzfabrik Berlin absolvierte. Ihre eigenen Arbeiten und Kooperationen mit verschiedenen Choreograf*innen wurden in Israel, Deutschland, den Niederlanden und Griechenland präsentiert. Ihren musischen Wurzeln liegen in der klassischen Musik, in ihrer choreografischen Arbeit erforscht sie die Verbindungen und Zusammenhänge zwischen nicht greifbaren Dingen und konkreten Formen.
Helen Burghardt begann ihre Tanzkarriere in der Tanzfabrik Berlin, wo sie auch das Dance Intensive Programm absolvierte. Ihre Tanzpraxis ist geprägt von jahrelanger Kampfkunstausbildung und ihrer Liebe zur klassischen Musik. Darüber hinaus ist sie von ihrem Interesse an und ihrer Ausbildung in der bildenden Kunst beeinflusst. Helen erforscht den Ausdruck von verkörpertem Wissen und Intuition sowie das Verhalten von Raum, Körper und Zeit.

 

nuasnomar tanz: ich bin so kurz _ am Horizont (I am so short _ on the horizon)
Horizonterweiterung beginnt mit der Einsicht, dass es unendlich viele Wahrheiten gibt.
Begegnung ist ihre Grundlage, indem sie Erfahrungsräume schafft.
Vier Horizonte, jeder in seiner eigenen Art begrenzt, begegnen sich. Sie expandieren, berühren, überlappen, kollidieren.
Auf dem Hof der Uferstudios stehen die vier Tänzerinnen und das Publikum vor der Frage: Wo hört mein Horizont auf, damit ich ihn erweitern kann?
Gemeinsam öffnen wir den Raum für drei Impulse:

entschiedenes Sehen,

eingeschränktes Sehen

und symbolisches Sehen.

“Wenn es keine physischen Grenzen gibt,
treffe ich auf meine inneren Grenzen.”

Das Kollektiv nuasnomar tanz nutzt den Tanz als performativen Zugang zur Auseinandersetzung mit Themen, der die vier Tänzerinnen mit Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten in Austausch treten lässt. Zeitgenössischer Tanz bildet das gemeinsame Fundament, darüber hinaus holen sie sich Inspiration aus Capoeira, Lateinamerikanischen und Orientalischen Tänzen, Akrobatik und Contact Improvisation. Weitere wichtige Mitspieler sind Sprache / Geräusche / Musik. „Unsere Intention ist es, Kunst zu machen, die poetisch und kraftvoll ist, streichelt und provoziert. Alles ist ein Drama, also können wir nur tanzen.“

 

Shauna McWilliams: restless
In diesem Solo geht es um den überarbeiteten, ruhelosen Verstand. Wenn der menschliche Geist keine Ruhe findet und sich die Gedanken im Kreis drehen. Die Folge ist ein Zustand der Rastlosigkeit. Am Limit, gereizt, angespannt und außerstande, sich zu entspannen. Lange Zeit in diesem Zustand festzustecken führt dazu, sich erdrückt und erschöpft zu fühlen und es kann zu einem Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung führen. Der rastlose Geist bittet um Entlastung und Frieden und hofft, dass dieser Kampf nur vorübergehend ist. Angst und ihre Folgen.

Shauna McWilliams kommt ursprünglich aus Irland und lebt seit September 2014 in Berlin. Sie ist Tänzerin, Performerin und Choreografin. Ihren Abschluss machte sie im Oktober 2018 bei Danceworks Berlin. Zur Zeit arbeitet sie an ihren eigenen Choreografien. Ihre künstlerische Arbeit basiert auf Tanz und Bewegung mit starkem theatralen Einfluss. Als angehende Choreografin ist es ihr Wunsch, die Zuschauer*innen mit Themen, zu denen sie einen persönlichen Bezug herstellen können, auf emotionaler Ebene zu erreichen.

Alumni.Tanz.Berlin wird gefördert aus Mitteln der spartenoffenen Förderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Besetzung

Ghost Insect
Konzept & Choreografie: Jara Serrano
Performance: Christina Wüstenhagen
Dramaturgie: Pelle Ask

The Horror Woman
Helen Burghardt, Zoe Goldstein & Noga Abramovitch

ich bin so kurz _ am Horizont (I am so short _ on the horizon)
nuasnomar tanz

restless
Shauna McWilliams

Weitere Infos (und ggf. Reservierungen)

Ticketreservierungen über ada-berlin@gmx.de. (Bei dieser Veranstaltung ist kein Verkauf über reservix möglich.)

www.ada-studio.de
www.apart-festival.com

Ticketpreis
13 - 8€, mit Tanzcard und alle Schulbeteiligten 5€

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OFFSHORE - Monica Duncan & Laure M. Hiendl
22. & 23.08.2019, 19:00, Uferstudio 1
Ensembling - Alice Chauchat
29.08. - 01.09.2019, 20:30 Uhr, Uferstudio 14
TANZNACHT-FORUM 2019 - AUDIENCES, COMMUNITIES & CO-CREATORS -
01.09.2019, 13:00 Uhr, Uferstudio 5
Eight - Berlin Dance Institute
06. & 07.09.2019, 19:00 Uhr, Uferstudio 14
Das Dschungelbuch - Berlin Dance Institute
08.09.2019, 14:00 + 16:00 Uhr, Uferstudio 14
WIR SIND VIELE – JEDE*R EINZELNE VON UNS!
Die Uferstudios unterstützen die Berliner Erklärung der Vielen für eine offene Gesellschaft!