Alles Vergängliche
10. Juni - 23. Juni 2021
Do 10.06.21
Fr 11.06.21
Sa 12.06.21
So 13.06.21
Mo 14.06.21
Di 15.06.21
Mi 16.06.21
Do 17.06.21
Fr 18.06.21
Sa 19.06.21
So 20.06.21
Mo 21.06.21
Di 22.06.21
Mi 23.06.21
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Beschreibung

Basically, this was the problem: if art seemed to be talking about things that make the world, then what kinds of things of the world could dance talk about? It did seem to me (when I started choreographing in the late 1980s) that dance did have some problems with its capacity to say. For instance, dance had this eternal flailing, all the time agitating one's arms, and that did not seem to say anything. At least to me, it said nothing; it did not explain a single thing about the world. Therefore the questions: what can dance say? And what can I say with dance? And how can I make it say more?
Vera Mantero, 2009

Everything is gonna be just fine.
Everyone you love is gonna die.
Amanda Palmer, The Ride, 2019

In unserem Zeitalter täglicher Transformationen unbegreiflichen Ausmaßes wirkt der tanzende menschliche Körper immer ein wenig machtlos. Es mutet seltsam an, jemandem auf der Bühne beim Wedeln der Arme zuzuschauen, in Anbetracht aller anderen Geschehnisse. Das Soloprojekt Alles Vergängliche ist die Bemühung eines Tänzers, die Welt zu verschlingen, indem er sich mit zwei weiteren Versuchen auseinandersetzt, das Universum in einem einzigen Setting zu manifestieren: Die 8. Sinfonie Gustav Mahlers, die, wie Mahler selbst sagte, darauf zielt, alles zu umfassen; und tägliche Nachrichtensendungen, die manche Geschichten anderen vorziehen, um ein angeblich möglichst komplettes Bild von dem zu vermitteln, was in der Welt an diesem Tag passiert ist. Das ist genauso wenig realistisch, wie ein Solo auf Mahler zu tanzen, aber David greift auf seine Erfahrungen als Musiker, Tänzer, und jüdischer Mystiker zurück und erkundet, welche generative Kraft, wenn überhaupt, dem menschlichen Körper innewohnt, im Angesicht der täglichen Konfrontation mit “Allem”.

Ein Interview mit David Bloom finden Sie hier.

Unterstützt durch die Tanzfabrik Berlin.

Den Link zum Video finden Sie ab dem 10.06.21 hier, danach durchgängig verfügbar bis 23.06.21.

Besetzung

Choreografie, Performance, Sound: David Bloom | Komposition: Gustav Mahler (1860-1911) | Video: Walter Bickmann / tanzforumberlin.de

David Bloom ist Choreograph, Tänzer, Dozent, Vater, Filmemacher, Pianist, Bodyworker und Teesammler. Absolvent des Studiengangs Zeitgenössischer und Klassischer Tanz an der HfMDK Frankfurt und dem M.A. Choreographie am HZT Berlin, sowie des Urban Tantra Professional Training Program bei Barbara Carellas. Er war Mitglied des Tanzensembles am Staatstheater Darmstadt, und arbeitete als Tänzer in Projekten von Tino Sehgal, Marco Santi, Nir de Volff/Total Brutal, Micha Purucker, Ingo Reulecke & Lukas Matthaei, Canan Erek, Friederike Plafki, Barbara Bess, Felix Ruckert, Akemi Nagao, und Martin Nachbar. Seine Tanzfilmtrilogie "Sex & Space" hatte zwischen 2013 und 2016 beim Berliner Pornfilmfestival Premiere und wurde international gescreent. David war 2012 danceWEB-Stipendiat und unterrichtet u.A. am HZT Berlin, Tanzquartier Wien, Tanzfabrik Berlin, Human Architecture Lab in St. Petersburg, K3 - Zentrum für Choreographie Hamburg, im Masterstudiengang Contemporary Dance Education in Frankfurt/Main, beim STRETCH Festival Berlin, beim Body IQ Festival Berlin, an der Rietveld Academie for Fine Arts & Design in Amsterdam, & beim ImPulsTanz Festival in Wien.

Ticketpreis
kostenlos

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