Bee Dances
Kareth Schaffer
ninus
10. Juni - 23. Juni 2021
Do 10.06.21
Fr 11.06.21
Sa 12.06.21
So 13.06.21
Mo 14.06.21
Di 15.06.21
Mi 16.06.21
Do 17.06.21
Fr 18.06.21
Sa 19.06.21
So 20.06.21
Mo 21.06.21
Di 22.06.21
Mi 23.06.21
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Durchgängig online

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Termine
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23. Juni 2021
Beschreibung

Bee Dances präsentiert die erste Zusammenarbeit der indonesischen Choreografin ninus und der in Berlin lebenden Choreografin Kareth Schaffer. Ursprünglich als Live-Performance mit Aufführungen im November 2020 geplant, hat sich Bee Dances mittlerweile aus bekannten Gründen in den digitalen Raum verlagert und wird Ende Februar 2021 als Livestream gezeigt werden. Die Arbeit ist eine verkörperte Erkundung dessen, was kultureller Austausch in postkolonialen Zeiten bedeuten kann. Wie schreiben sich unterschiedliche Tanztechniken in die Körper der sechs Tänzer*innen aus Indonesien und Europa ein — und wie verbreiten sich die verschiedenen Ströme des körperlichen Wissens rund um den Globus? Bee Dances kartografiert die Verbindungen zwischen zeitgenössischem Tanz, wie er in Berlin häufig aufgeführt wird, und traditionellen indonesischen Tanztechniken, und spürt dabei deren Wechselbeziehungen durch eine Reihe von Interventionen, Interviews, Rekonstruktionen und neuen Choreografien nach. Das berühmte balinesische Liebesduett von I Mario, „Oleg Tamulilingan", ist eine Schlüsselreferenz, ebenso wie der "Schwänzeltanz" der asiatischen und europäischen Honigbienen (apis cerana und apis mellifera), der vom deutschen Zoologen Karl von Frisch erstmals richtig beschrieben wurde. Begleitet werden die sechs Tänzer*innen durch Live-Musik von Klaus Janek sowie von den Gamelan-Musiker*innen des Komponisten I Wayan Gede Purnama Gita, deren digitale Präsenzen auf beweglichen Projektionsflächen durch den Aufführungsraum des Uferstudios 1 schweben. Entwickelt unter den herben Einschränkungen des Berliner Winter-Lockdowns erforscht Bee Dances Vorstellungen von Verantwortung und Nähe durch eine sondierende gegenseitige Bestäubung von Bewegungen, Konzepten, Sprachen, Geschichten, Körperlichkeiten und Performer*innen.

Eine Produktion von ninus und Kareth Schaffer, gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Europa — Projektförderung, dem Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe Instituts, und der Tanzfabrik Berlin. Mit freundlicher Unterstützung durch die Berliner Botschaft der Republik Indonesien, Lenggang Pertiwi und Ketut Rahayu.

Den Link zum Video finden Sie ab dem 10.06.21 hier, danach durchgängig verfügbar bis 23.06.21.

Besetzung

Künstlerische Leitung: ninus, Kareth Schaffer|Performance: Tatiana Mejia, Vilja Mihalovsky, ninus, K.S. Gitaswari Prabhawita, Kareth Schaffer I Putu Wibi Wicaksana|Musik: Klaus Janek, I Wayan Gede Purnama Gita & Kemala Entertainment|Produktion: Marius Mailänder, Ruth Onduko|Öffentlichkeit: Michael Tsouloukidse

Kareth Schaffer ist Choreografin und Performerin: In ihren „post-postmodernen“ Tanzstücken hat sie bisher u.a. Prophezeiungen, Schlammcatchen, Thriller, Synchronschwimmen, Foley, Emoticons und Gesprächsformate unter die Lupe genommen. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören ein Diptychon über die tragische Heldin Kassandra (Cassandra Has Turned 1 + 2, 2018), ein Fanfiction-Stück über Angela Merkel (Merkel Dances, 2019) und eine umfassende Untersuchung von Foley, der Nachvertonung von Geräuschen im Film, als choreografisches Werkzeug (Unheard Of, 2016). Schaffer ist Pina-Bausch-Stipendiatin und wurde vom Jahrbuch Tanz für die Auszeichnung „Tänzerin des Jahres 2018“ nominiert.

Ninus (1990) ist eine Architektin und Tänzerin, die auf Bali, Indonesien, lebt. Sie begann 2014 mit ihrer Arbeit, nachdem sie beschlossen hatte, von Jakarta nach Bali zu ziehen. Ihr Hintergrund in der Architektur wirkt sich auf ihren kreativen Prozess im Tanz aus. Sie sieht den Tanz in ihrer Architektur und umgekehrt. Dies schafft eine Signatur ihrer Arbeiten, die meist ortsspezifisch und visuell sind (Komposition, Formen, Formen und Texturen im Raum), anstatt eine Geschichte mit Charakteren/Narration zu erzählen. Sie hat aktiv an vielen Kooperationsprojekten mit anderen multidisziplinären Künstlern teilgenommen. Sie beschäftigt sich mit der Erforschung von Methoden zur Schaffung und Gestaltung von Zugangsmöglichkeiten zu (ihren) Tanzarbeiten. In diesem Sinne versucht sie, Einstiegspunkte aus einer breiteren Perspektive und manchmal aus extremen Blickwinkeln zu sehen - zum Beispiel, indem sie Fotografie oder Prinzipien der Gehörlosen-Raumarchitektur als Ausgangspunkte verwendet.

Ticketpreis
kostenfrei

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