LAUNDRIES IN HANOI
Uferstudio 14

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Termine
Do 08.09.16 20:30 Uhr
Fr 09.09.16 20:30 Uhr
Sa 10.09.16 20:30 Uhr
So 11.09.16 19:00 Uhr
Beschreibung

In von Falkens Kindheit der 60er Jahre prägten die Fernsehbilder vom Vietnamkrieg jeden Sonntag für einen Moment die Atmosphäre im Wohnzimmer. Die Videokünstlerin Nguyen Trinh Thi ist kurz nach dem letzten großen Bombardements in Hanoi geboren. Spuren von diesen Bildern tragen beide noch heute in sich, auch wenn die Bilder des Krieges eliminiert wurden, hat es doch den Lebenskontext beider Künstlerinnen bewusst und unbewusst geprägt.

Wohin treibt der Blick? Was erinnert der Körper? An was erinnern wir uns, wie transferieren und transformieren sich Bilder und werden zu lebendigen Abbildern, die Erinnerung beinhalten, und Projektion in die Zukunft werden. Was ist das, wenn der Moment des Erinnerns den Blick auf das Bild verschiebt? Das Bild sich neu zusammensetzt und sich dem Erlebten anverwandelt?

Die Videokünstlerin Nguyen Trinh Thi sammelt mit dem ihr eigenen Blick Bilder und Sounds. Ihre Schnitttechnik wird zur choreografischen Inspiration. Die Komposition mit dem Körper tritt in Kommunikation zur Bildsprache. Choreografie und Video umzingeln mit geschärftem Blick die unterbrochenen und sich wiederholenden Erinnerungen. Es gibt nicht diesen einen Moment.

Die Erinnerung des Körpers und die Erzählung hinter dem Bild verbinden sich zu Zeugnis und Projektion.

In Riki von Falkens abstrakten Choreografien, transformiert sich emotional Konkretes in konsequent komponierte fast architektonisch zu nennende Bewegungssprache, die sich ganz dem Betrachteten und dem Moment des Betrachtens öffnet.

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During Falken’s childhood in the 1960s, the TV images of the Vietnam War would dampen the atmosphere in the living room every Sunday. The video artist Nguyen Trinh Thi was born shortly after the last major bombing of Hanoi. Both women carry traces of these images in them to this day, and they still consciously and unconsciously influence the lives of both artists.

Where does our gaze wander? What does our body remember? What do we remember, and how are images reconstructed and transformed into vivid portrayals that are containers of memory but also future projections. What happens when, in the moment of remembering, the gaze shifts to the image; when the image is reconfigured and adapts to the actual experience?

The video artist Nguyen Trinh Thi gathers images and sounds from her own unique perspective. Her cutting technique becomes a choreographic inspiration. The composition with the human body comes into communication with images. The choreography and videos encircle the disrupted and repetitive memories, throwing them into sharpened perspective. The single moment does not exist.

The memory of the body and the story behind the image merge to become both witness and projection.

In Riki von Falken’s abstract choreographies, the emotionally concrete is transformed into a rigorously composed, almost architectural dance form, which incorporates the observed and the moment of observation.

Besetzung

Konzept / Choreographie / Tanz: Riki von Falken

Video: Nguyen Thi Thanh

Dramaturgie: Katja Kettner

Bühne / Videographer: Oscar Loeser

Kostüm: Heather MacCrimmon

Licht- und Sounddesign / technische Leitung: Ralf Grüneberg

PR: Kerstin Böttcher

Grafik: Franziska Schwarz / schwarzplus

Fotos: Dieter Hartwig

Produktionsleitung: Christine Elbel / Katja Kettner

In Kooperation mit dem Goethe Institut Hanoi

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds

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Concept / Choreography / Dance: Riki von Falken

Video: Nguyen Trinh Thi

Dramaturgy: Katja Kettner

Set / Videographer: Oscar Loeser

Costume: Heather MacCrimmon

Light and Sound Design / Technical Supervisor: Ralf Grüneberg

PR: Kerstin Böttcher

Graphic Design: Franziska Schwarz / schwarzplus

Photos: Dieter Hartwig

Production Management: Christine Elbel / Katja Kettner

In co-operation with the Goethe Institut Hanoi

Funded by the Capital Cultural Fund

Ticketpreis
14,00 € / 9,00 €

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Residenzen zur Erprobung und Vertiefung für in Berlin ansässige Choreograph*innen und Tänzer*innen. Deadline am 23.09.2021!
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