neworks - "LOTUS. Portals into Purple"
Josefine Mühle
Uferstudio 7

WEB GROeSSE neworks 1 Josefine Muehle+Marcus Prinzen quadrat
Termine
Sa 19.06.21
So 20.06.21
Beschreibung

Im November 2020 nahm die Choreografin Josefine Mühle Zuschauer*innen der Videoarbeit „LOTUS. the child was stung“ mit zu den Anfängen des Bewusstseins und imaginierte einen vorgeburtlichen Körper. Mit „LOTUS. Portals into Purple“ expandiert sie die bestehende Videoarbeit und ihre Fragestellungen in eine erweiterte Filmversion. Mit der Frage nach dem Ursprung des menschlichen Bewusstseins streift sie kontroverse Thesen von Julian Jaynes über die bikamerale Psyche. Darin behauptet Jaynes, dass Menschen vor der Entwicklung des Bewusstseins akustische Erinnerungen oder Einfälle halluzinatorisch wie klare innere Stimmen und als kommentierende oder befehlende Guides wahrnahmen. „LOTUS. Portals into Purple“ greift diese These auf und wagt sich einen Schritt weiter hinaus in eine vor-bewusste, mystische Welt, die von Stimmen, Visionen und Masken bevölkert ist. Die Vielfältigkeit religiöser Erfahrung wird in eine hypnotische Filmarbeit zerlegt. Mit dem Ziel, mediale Zeremonie zu sein, fragt „LOTUS. Portals into Purple“ nach alternativen Formen des spezies-übergreifenden Zusammenkommens. Die Fiktion wird zur Prophetin.

„neworks” ist eine der jüngsten Reihen im ada Studio. Damit sollen Künstler, die entweder im ada Studio oder in anderen künstlerischen Zusammenhängen ihre Arbeitsansätze präsentiert haben, die Chance erhalten, ihre Arbeit in einem größeren Umfang weiter zu entwickeln und zu präsentieren

Josefine Mühle arbeitet als körperbasierte Künstlerin in Berlin im Spannungsfeld von Choreografie und Multimedia-Installation. In ihren Arbeiten „What's in the Dark“ (ada Studios, Mai 2018), „Seagull Speaks“ (Sophiensaele November 2019), „A Child has been Beaten“ (mit Suvi Kemppainen, Tanztage Januar 2020), „Under The Dome“ (2021 ongoing mit Xenia Taniko) und „Baby Choir“ (mit Suvi Kemppainen, 2021/22) entwirft sie kollaborativ und solistisch spezies-übergreifende Welten, die Körper in Ausnahmezuständen zeigen. Nach einem B.A. in Theaterwissenschaft schloss sie im Herbst 2019 das BA-Programm Tanz, Kontext, Choreografie am HZT Berlin ab. Sie arbeitet als Performerin für und mit La Cage, Xenia Taniko, Shannon Cooney, Boris Nikitin und Lee Méir und setzt sich für die Erfahrung von Intimität und radialer Verletzlichkeit in performativen Formaten ein.

Besetzung

von und mit Josefine Mühle

Weitere Infos (und ggf. Reservierungen)

Der virtuelle Besuch unserer Veranstaltungen ist kostenlos. Wir würden uns jedoch freuen, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen und ein .com(munity) Ticket erwerben.
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Ticketpreis
Ticketbuchung: ticket@ada-studio.de; .com(munity) Ticket: paypal an ticket@ada-studio.de

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