STADT LAND MAUS
Martin Clausen
Katrin Hentschel
Hof der Uferstudios. Falls es regnet, bitten wir um eure Geduld und warten wir bis er vorbei ist. Es gibt außerdem Regencapes.

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Termine

Do 01.07.21 18:00 Uhr
Fr 02.07.21 11:00 Uhr
Fr 02.07.21 18:00 Uhr
So 04.07.21 16:00 Uhr
Beschreibung

Die Landmaus verlässt die Großeltern und folgt der Stadtmaus in die aufregende Metropole. Denn schließlich sollte jeder etwas von der Welt sehen. Die Landmaus erprobt das Stadtleben, wo es jeden Tag leckere Fischstäbchen aus der Tiefkühltruhe gibt und man nie Holzhacken muss. Doch lebt es sich wirklich besser im Lichtermeer der Hochhäuser? Die Landmaus sehnt sich zurück nach ihrem alten Leben auf dem Bauernhof mit dem großen Apfelbaum – doch auf dem Dorf ist inzwischen nichts mehr wie früher war.
Martin Clausen und Katrin Hentschel inszenieren den beliebten Bilderbuchklassiker »Die Stadtmaus und die Landmaus« als ein Szenario von armer Geborgenheit und bedrohtem Überfluss mit Musik und Tanz im Stadtraum Wedding und hinterfragen in einer gemeinsamen Performance dabei unsere ständige Sehnsucht nach dem besseren Leben und wer wie leben kann und will. In Verbundenheit mit Kultur, Natur, Gesellschaft und sich selbst.
Die Fabel berichtet von einem unterschiedlichen Leben in Stadt und Land. Die Stadtmaus bleibt aber der Landmaus fremd, zu anders und so trennen sich wieder ihre Wege. Alternativ spielen sie verschiedene Möglichkeiten durch, wie unsere Welt doch lebenswerter und klimafreundlicher werden könnte.
Eine Performance über die Möglichkeiten, etwas selber in die Hand zu nehmen.

Die Produktion Stadt Land Maus wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR #TakeAction | Theater für junges Publikum.

Besetzung

mit: Martin Clausen und Katrin Hentschel | Choreografie: Rafał Dziemidok | Ausstattung: Ivan Bazak | Produktionsleitung: Olaf Nachtwey/ Christopher F.Hahn | Fotos: David Baltzer

Martin Clausen ist Schauspieler, Performer, Regisseur. 2000 gründete er mit Angela Schubot die Formation TWO FISH und erarbeitete bis 2011 zusammen mit Tänzern und Schauspielern Produktionen u. a. an den Berliner Sophiensaelen, dem HAU Hebbel am Ufer, der Tanzfabrik Berlin, dem Berliner Festival Tanztage, am Podewil/Tanzwerkstatt Berlin und am PATHOS München. Ab 2013 zeigte er Inszenierungen unter dem Namen "Martin Clausen und Kollegen“ (zusammen mit dem Musikern Harald Wissler, Mario Schulte und Doc Schoko) im HAU Hebbel am Ufer und am Theater an der Parkaue. 2020 hatte seine für den Ikarus-Preis nominierte Inszenierung von Elizabeth Shaws „Bettina bummelt“ dort ihre 200ste Vorstellung. Martin Clausen inszenierte und spielte beim Festival Munich Central der Münchner Kammerspiele, am Schlosstheater Celle und am Theater Freiburg. Seit 2014 arbeitete er mehrfach als Schauspieler und Regisseur bei Theater Thikwa. Er arbeitet(e) u. a. in den Kollektiven und Formationen urban lies, Gob Squad, SheShePop, SEE!/PeterLicht, Nico & the Navigators, Bairishe Geisha, Lubricat und post theater. Martin Clausen studierte Kultur- und Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin und ist ausgebildeter Lehrer der F.M.-Alexander-Technik. Seit 2008 unterrichtet er als Dozent u.a. an der HBK Braunschweig am Institut für performative Künste und Bildung, an der HMT Rostock, der HfG Offenbach und der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg.

Katrin Hentschel studierte Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Dort gründete sie im Anschluss die freie Theatergruppe HAMLETBÜRO. Von 1997 bis 2001 arbeitete sie als Regisseurin und Autorin bei der Berliner Filmproduktionsfirma „Zero Film“. Am Theater Freiburg war sie von 2006 bis 2011 als freie Regisseurin und Dramaturgin tätig, realisierte dort u.a. ein Projekt über die Frauen der RAF TERRORISTINNEN – BAGDAD 77 und KÄTHCHEN, MEIN MÄDCHEN nach Kleist mit Puppen und Schauspielern. Von 2014 bis 2017 war Katrin Hentschel Oberspielleiterin und stellvertretende Intendantin des Theaters an der Parkaue/Junges Staatstheater Berlin. In der Spielzeit 2017/18 inszenierte sie am Theater Neumarkt in Zürich die Schweizer Erstaufführung VON UNTERWERFUNG von Michel Houellebecq und ein Projekt mit Schüler*innen SCHOOLS OF NORMAL 2. In der Spielzeit 2018/19 folgte ROMEO UND JULIA am Stadttheater Gießen, Ihre Corona-Inszenierung, die Komödie DER VORNAME, wurde 2020 am Theater Baden-Baden gezeigt. Weiterhin arbeitet sie als Dozentin für Schauspiel und Regiestudenten. Mit Martin Clausen steht sie zum ersten Mal gemeinsam auf einer Bühne.

Rafał Dziemidok (1971) ist Tänzer, Schauspieler und Choreograph. Er tanzte mit Dada von Bzdulow (Danzig), Gdański Teatr Tańca und Compagnie Yvette Bozsik (Budapest). Seit 1997 arbeitet er selbständig. Dziemidok wurde bei choreographischen Wettbewerben in Kalisz (1999 für „Abreise-Ankunft“) und in Warschau (2000 für „Heart of Welding Machine“) ausgezeichnet. Des Weiteren wurde er für die erste Polnische Tanzplattform (2002, mit „Arrow of Time“) ausgewählt, ist Stipendiat des Ministeriums für Kultur und nationales Kulturerbe (2007), wurde im Fragebogen von nowytaniec.pl als bester polnischer Tänzer des Jahres nominiert (2008). Neben seinen eigenen Projekten choreografiert er Theater, Oper und Film.
Dziemidok ist Mitbegründer der KONCENTRAT Artistic Group (seit 2005). Mit Martin Clausen spielt er seit 2018 in der Inszenierung von Elizabeth Shaws „Bettina bummelt“ am Theater an der Parkaue.

Ivan Bazak. Der Bildende Künstler und Bühnenbildner Ivan Bazak, geboren 1980 in der Ukraine, studierte an der Akademie der Bildenden Künste und Architektur in Kiew Malerei und Bühnenbild. Von 2001 bis 2006 absolvierte er ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und war von 2005 bis 2006 Meisterschüler bei Karl Kneidl. Seine bildnerischen Werke wurden auf zahlreichen internationalen Ausstellungen und Biennalen gezeigt. Seit 2006 ist er als freier Bühnen- und Kostümbildner für Schauspiel-, Tanz- und Musiktheater tätig. Es entstanden Arbeiten u. a. am HAU, am Theater Osnabrück, an der Staatsoper Hannover, an der Deutschen Oper Berlin, am Theater Bielefeld, am Volkstheater Wien und am Theater Basel.
2008 wurde Bazak mit dem Henkel-Kunst-Preis (Wien) ausgezeichnet. Für die Ausstattung der Produktion Johnny Breitwieser am Schauspielhaus Wien (2014) erhielt Ivan Bazak 2015 den renommierten österreichischen Nestroy-Theaterpreis
Mit Martin Clausen verbindet ihn eine 10-Jährige Zusammenarbeit.

 

Weitere Infos (und ggf. Reservierungen)

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Die Teilnahme der Veranstaltung ist kostenfrei. Es besteht Anmeldepflicht! Check-In für diese Veranstaltung erfolgt am Eingang der Uferstraße 23. Wir bitten um die Einhaltung der geltenden Abstands-, Masken- und Hygienevorschriften.

Ticketpreis
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