Amplifications Of Fluctuations
Park am Brunnenplatz beim Amtsgericht Wedding

The Amplification quadratisch
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Termine
Do 26.08.21 16:30, 18:30 Uhr
Fr 27.08.21 16:30, 18:30 Uhr
Sa 28.08.21 16:30, 18:30 Uhr
Beschreibung

Fragilität und Zusammenhalt, Konstruktion und Dekonstruktion, Grenzen und Porosität – scheinbare Gegensätze werden in Monika Dorniak’s neuer Performance ‘Amplification Of Fluctuations‘ von den fünf Tänzer*Innen in einem choreographierten Kollektivkörper analysiert. Die Suche nach Solidarität in einer pluralisierten Gesellschaft, die einer gleichzeitigen Übervernetzung und Separation ausgesetzt ist, wird von der interdisziplinären Künstlerin in dieser Performance fortgesetzt, und in den Aktionen der Tänzer*Innen verkörpert. Die Grundlagen der menschliche Gemeinschaft werden in einem rhizomatischen Format durch multi-mediale ‘Bausteine’ auseinander und wieder zusammengebaut – das ‘singuläre’ Selbst, welches gleichzeitig in ständiger Abhängigkeit zu einem Netzwerk unterschiedlicher nicht-/&menschlicher Akteure steht, reflektierend. Wie auch in den vorherigen Arbeiten von Dorniak spielt das Kostüm- und Bühnenbild einen elementaren Teil für die Choreographie. In dem neuen Stück der Künstlerin symbolisieren die modellierbaren Objekte die gleichzeitige Präsenz von Grenzen und Porosität in dem Prozess der ‘Selbstentwicklung’, und bilden einen beweglichen Rahmen für die multi-mediale Performance.

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste e.V.

Besetzung

Choreographie / Kostüm: Monika Dorniak | Tänzer*Innen: Nelly Hakkarainen, Lukas Malkowski, Yurie Nishi, Yvonne Sembene, Po-Nien Wang | Musiker: Emiddio Vasquez | Bühnenbildnerin: Lena Wegmann | Filmemacherin: Antonia Lange

Monika Gabriela Dorniak ist eine Deutsch-Polnische interdisziplinäre Künstlerin. Mit ihrem Hintergrund in Textilkunst, Psychologie und Choreographie, verbindet sie in ihrem Werk oftmals Performance, (Textil- & Holz-) Skulptur, Workshop, Intervention, Video, Photographie, Malerei.
In ihrer multimedialen Arbeit erforscht sie die Strukturen des Selbst durch eine vielschichtige Analyse von sich konstant verändernden Zuständen: Anatomie, Psychologie und Umwelt. Ihre Forschungen zu (generations-übergreifendem) Traumata entwickeln sich aus ihren Recherchen über die kollektive und individuelle Geschichte ihrer Polnisch-Deutschen Vorfahren.
In 2017 graduierte sie mit dem Master of Fine Arts von dem Kurs MA Art and Science am Central Saint Martins in London, und wurde mit ihrer Abschlussarbeit für den renommierten Studio Makers Prize von Outset X Tiffany’s nominiert. Ihre Arbeiten wurden international präsentiert, u.a. am Arts Catalyst in London, Tate Exchange im Tate Modern, Foreign Affairs Festival in Berlin, Khalil Sakakini Kulturzentrum in Ramallah. Ihre interdisziplinäre Recherche in Kunst und Psychologie hat sie in Vorträgen an Instituten wie Refugee Week UK von Counterpoints Arts und dem Garage Museum in Moskau geteilt.

 

Weitere Infos (und ggf. Reservierungen)

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Ticketpreis
freier Eintritt, um Spenden wird gebeten

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