Precarious Mobilizations: A crip choreographer’s perspective in settling/unsettling/resettling
Online

Micheal Turinsky c Danila Amodeo Photography quadrat
Galerie Bilder ansehen
Termine
Do 09.12.21 18:30 Uhr
Beschreibung

Articulating disability studies and queer theory in his work on "crip theory", Robert McRuer has coined the notion of "crip" which can be roughly summarized as a disabled body's resistance against what McRuer calls "compulsory able-bodiness". Drawing on this notion of crip, in a first step I will outline my own choreographic position as one of engaging that disabled body's inherent resistance in processes of de-organizing and re-organizing hegemonic forms of movement and of organization. In a second step, I will introduce the idea of precarious mobilization, defined here as a specific kind of mobilization in which the relation between the body and its environment (or milieu) is in a constant process of becoming settled, unsettled and resettled. In a third step, what I call a crip choreographer’s sensibility for precarious mobilization will be explored in its political and ecological implications. In other words, how can we engage in a broader choreographic practice of inventing new forms of movement organization that attend to and, so to say, "care for" mobilization's inherent political and ecological precariousness?

In cooperation with the Institute for Applied Theater Studies, JLU Giessen, HZT – Inter-University Center for Dance, Berlin; the Art Academy Düsseldorf, and the Künstlerhaus Mousonturm.

This edition of the HTA lecture series is connected to Bodies, un-protected, the International Program on Bodies, Art and Protection at Künstlerhaus Mousonturm, running from October 2021 till June 2022.
Organisers: Prof. Dr. Bojana Kunst, Institute for Applied Theater Studies, JLU Giessen; Prof. Dr. Sandra Noeth, HZT-Inter-University Center for Dance, Berlin; Prof. Dr. Francesca Raimondi, Art Academy Düsseldorf, Anna Wagner, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt a.M.

Besetzung

Michael Turinsky lebt und arbeitet als Choreograf, Performer und Theoretiker in Wien. Sein Interesse gilt der Auseinandersetzung mit der spezifischen Phänomenologie des als behindert gekennzeichneten Körpers, seinem spezifischen In-der-Welt-Sein, seinem Verhältnis zu Zeitlichkeit und Rhythmus, Affekt und Affektproduktion, Geschlecht und Sexualität, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit; sowie der konsequenten Auseinandersetzung mit Diskursen um die produktive Spannung zwischen Politik und Ästhetik. Zwischen 1998 und 2005 studierte er Philosophie an der Universität Wien. Als Performer arbeitete er u.a. mit Bert Gstettner, Barbara Kraus, Robin Dingemans und Mick Bryson sowie Doris Uhlich ("Ravemachine", ausgezeichnet mit dem Nestroy-Sonderpreis 2017) zusammen. Michael Turinsky hielt Vorträge und Workshops u. a. an den Universitäten Linz und Salzburg, an der College Art Association in New York, am Tanzquartier Wien sowie im Rahmen des Impulstanz-Festivals und veröffentlichte in verschiedenen Zeitschriften. www.michaelturinsky.org

Weitere Infos (und ggf. Reservierungen)

The lecture will take place online.

For zoom link click here.
Meeting-ID: 821 9266 1889
Kenncode: 025612

Ticketpreis
freier Eintritt

Coronavirus (COVID-19) - Besucherregeln
Bitte beachten: Veranstaltung können nur mit SCAN-FÄHIGEM 2G-Nachweis (ANALOGES oder DIGITALES Covid- Impfzertifikat der EU MIT QR-CODE oder gültiger digitaler Genesenennachweis) besucht werden (Lichtbildausweis zum Identitätsnachweis ist mitzuführen). Hinweis: Gelbe Impfpässe werden nicht akzeptiert! Es besteht die Pflicht zur Kontaktdatenhinterlegung. Für alle Veranstaltungen besteht Maskenpflicht. Abstandsbestimmungen und Wegeführung sind vor Ort zu beachten. Starke Kapazitätenreduktion.
Hinweis zum Kauf von Tickets
Aufgrund des aktuellen pandemischen Infektionsgeschehens wird in Berlin bald die 2G+-Regel gelten. Eine genauere Definition des „+“ steht noch aus. Wir bitten, sich über die jeweiligen Entscheidungen informiert zu halten und dies bei der Ticketbuchung von zukünftigen Veranstaltungen zu berücksichtigen.
WIR SIND VIELE – JEDE*R EINZELNE VON UNS!
Die Uferstudios unterstützen die Berliner Erklärung der Vielen für eine offene Gesellschaft!